Giardien beim Hund

Das Wichtigste

  • Giardien sind einzellige Darmparasiten und kommen auch in Deutschland vor.
  • Typisch sind wässrige Durchfälle, teils mit Blut oder Schleim; auch Erbrechen ist möglich.
  • Hunde stecken sich vor allem über verunreinigtes Wasser, infizierten Kot oder gemeinsame Näpfe an.
  • Auch Hunde ohne Symptome scheiden Giardien aus und sind ansteckend.
  • Bei Symptomen bitte zeitnah zum Tierarzt.

Was sind Giardien?

Giardien sind kleine, einzellige Parasiten. Diese siedeln sich in der Darmschleimhaut an und können zu anhaltendem Durchfall, Verdauungsstörungen, Juckreiz, Erbrechen und somit auch zu Gewichtsverlust und Schwäche des Hundes führen.

Giardien können auch hier in Deutschland auftreten und aufgenommen werden.

Wie stecken sich Hunde an?

Sie gelangen hauptsächlich durch verunreinigtes Trinkwasser (beispielsweise in Gewässern), oder auch durch Aufnahme von infiziertem Kot in den Wirtskörper (Hund). Gerade bei Mehrhundehaltung besteht ein erhöhtes Risiko der Übertragung von Hund zu Hund (oraler Übertragungsweg -> Speichel, beispielsweise bei gemeinsamen Näpfen)

Symptome

Ein typisches Symptom sind wässrige Durchfälle, teilweise mit Blut- und Schleimbeimengungen, es kann aber auch Erbrechen auftreten. Auch ein symptomloser Verlauf ist möglich und vor allem bei Hunden mit gutem Immunsystem häufig, oft bricht die Erkrankung dann erst bei Stress aus. Auch Hunde mit asymptomatischen Verlauf scheiden Giardien aus und sind daher ansteckend.

Was ihr tun solltet

Bitte stellt den Hund bei auftretenden Symptomen zeitnah einem Tierarzt vor.